Digitalisierung in der Industrie – Mehr als nur ein Trend?

In den 70er-Jahren hielt die Automatisierung Einzug in den industriellen Bereich. Kunden verlangten nach einer größeren Vielfalt an qualitativ hochwertigen Produkten und nach kürzeren Lieferzeiten. Möglich wurde dies durch den Einsatz von Elektronik und IT in der Fertigung und der Beschaffung von Industriebetrieben. Manuelle Arbeitsschritte wurden seitdem von Maschinen übernommen und die IT erlangte Einzug in das Supply Management von Unternehmen – der Beginn der 3. Industriellen Revolution.

Heute befinden wir uns mitten in der 4. Industriellen Revolution - auch als Industrie 4.0 bezeichnet. Im Internet, in Fachmagazinen, auf Veranstaltungen und Messen hört man viele dieser Schlagworte, die mit Industrie 4.0 zusammenhängen: „Smart Factory“, „Cyber-physische Systeme“ oder „Internet der Dinge“. Hinter vielen dieser Trendbegriffe stehen intelligente, vernetzte technische Systeme. Der Grundstein hierfür wurde bereits vor Jahren durch parallele Entwicklungen auf den Gebieten der Elektronik, Softwaretechnik, Vernetzung und Mechatronik gelegt. Doch wie ändert sich unsere tägliche Arbeit und worauf müssen wir in Zukunft achten?

Wir liefern Ihnen einen Ausblick zu den Themen der Zukunft des Maschinenbaus und berichten über die neuesten Entwicklungen bei MISUMI zum Thema Industrie 4.0.

Konstrukteure und Ingenieure müssen sich zukünftig auf global vernetzte Fertigungsstandorte einstellen, in der sich die Produktion der benötigten Teile quasi selbst steuert. Die einzelnen Bauteile oder Komponenten werden dann über den gesamten Lebenszyklus ihren Zustand an Konstrukteure zur Verbesserung und Wartung zurückmelden. Dies hat zur Folge, dass Wartungsintervalle nicht mehr zyklisch, sondern situationsbedingt abgerufen werden können. Hierfür müssen dann Ersatzteile schnell verfügbar sein, um lange Ausfallzeiten zu vermeiden. Dies schaffen Firmen zukünftig nur mit einer engen Bindung zu ihren Lieferanten und einem digitalen und ausgefeilten Supply-Chain-Konzept. Ähnlich wie bei MISUMI, denn dort können Sie heute schon aus einem breiten Produktspektrum mit mehr als 9 Millionen Norm-, Kauf- und Zeichnungsteilen wählen und online bestellen. Für eine engere Vernetzung zwischen Liefreanten und verarbeitenden Betrieben kommen heute schon OCI-Schnitstellen (Open Catalog Interface) zum Einsatz. Diese Technologie basiert auf einer Produktdaten-Schnittstelle zum Austausch von Produktdatensätzen zwischen dem Warenwirtschaftssystem (z. B. SAP) des Kunden und den Online-Bestellsystemen von Lieferanten. Die Vorteile dieser Schnittstellen liegen klar auf der Hand:

  • Reduzierung der Beschaffungs- und Prozesskosten
  • Einfachere und standardisierte Bestellprozesse
  • Transparentes Lieferantenmanagement
  • Fehlerminimierung

Letztendlich bietet Industrie 4.0 nicht nur neue Chancen und Möglichkeiten – das Projekt ist auch eine Herausforderung an Produktionssysteme und Maschinen. Die Anpassungsfähigkeit spielt dabei eine besonders wichtige Rolle, da die zu fertigenden Produkte ständig wechseln können. Im Klartext bedeutet das, dass die Herstellung von Industriegüter in Zukunft individueller, flexibler und schneller werden wird und damit ändern sich auch die Aufgabengebiete von Konstrukteuren und Ingenieuren. Bleiben Sie gespannt: Wir geben Ihnen in Zukunft regelmäßige Ausblicke über Zukunftsthemen. Denn auch bei MISUMI verfolgen wir ein klares Ziel für die Zukunft: Große Produktvielfalt durch neueste Fertigungstechnologien, individuelle Konfiguration auf unserer Online Plattform und schnelle Bestellung und Lieferung durch digitale Vernetzung mit unseren Kunden.

MISUMI … Precisely Meeting Your Demands.

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