Augmented Reality mit Baugruppen aus der inCAD Library

Augmented Reality (AR) – zu Deutsch etwa “Erweiterung der Realitätswahrnehmung“ – verbindet computergenerierte Informationen unmittelbar mit Abbildern der Wirklichkeit. Letztere sind meist Live-Aufnahmen der Kameras von Smartphones oder Tablets, in die Texte, Symbole oder Objekte eingeblendet werden. Daneben wurden auch schon Brillen mit ähnlicher Funktion entwickelt (z. B. „Google Glass“), durchgesetzt haben sich diese bisher allerdings nicht.

Sinn und Zweck der AR ist in der Regel, Realbilder mit weiteren Informationen anzureichern. Bei Denkmälern beispielsweise mit Hintergründen zu deren Schöpfer, in Navigationsgeräten als Tipps für nahe gelegene Ausflugsziele oder als Abbiege-Hinweise an Autobahnkreuzen.

In praktisch allen Bereichen des Alltags kann AR zum Einsatz kommen. Wesentlich ist immer die Kombination visueller Informationen mit der Positionsbestimmung, dem so genannten Tracking. Im einfachsten Fall nutzt die AR-App für die Darstellung der erweiterten Realität die GPS-Daten von Smartphone oder Tablet, bei Denkmälern oder historischen Gebäuden häufig verbunden mit einem am Objekt aufgebrachten QR-Code. Den wertet die App aus, verbindet sich über das Internet mit dem AR-Server, holt dort die entsprechenden Zusatzinformationen ab und blendet sie ins Smartphone- oder Tablet-Display ein.

 

Realität und Virtualität industriell kombinieren

Im industriellen Bereich ist AR schon seit einigen Jahren anzutreffen, zum Beispiel als Hilfestellung bei komplexen Wartungsarbeiten. Dazu werden die betreffenden Teile eines Geräts mit auslesbaren Matrix-Codes gekennzeichnet, der Techniker sieht im Display dann entsprechende Arbeitsanweisungen. Recht häufig auf Fachmessen oder Kundenpräsentationen zu sehen ist eine besonders anspruchsvolle Form der AR: Die visuelle Kombination der realen Umgebung mit virtuellen Objekten.

Möbel lassen sich so in Wohnzimmern platzieren, um deren Wirkung besser abschätzen zu können, oder Geräte virtuell in vorhandenen Maschinenräume integrieren. Notwendig für derartige Präsentationen sind lediglich ein leistungsfähiges Smartphone oder Tablet, 3D-Daten des virtuellen Objekts sowie eine AR-App, beispielsweise das preiswerte „eDrawings“ von Solid Solutions, einem Unternehmen der Bechtle Gruppe.

Mit dieser Software ist es möglich, 3D-Daten – bevorzugt aus SolidWorks – perspektivisch korrekt in reale Umgebungen einzubetten. Die inCAD Library von MISUMI bietet dazu praktische Hilfestellung. Vor allem dann, wenn Sie geplante und mehr oder weniger standardisierte Baugruppen optisch in eine vorhandene Maschinenstruktur einsetzen wollen. Sie können ein 3D-Objekt natürlich auch an jede beliebige Stelle aufbauen, ob auf dem Schreibtisch etwa oder am Strand. Jede Bewegung des Smartphones oder Tablets und damit jede Änderung des Bildwinkels wird unmittelbar an das 3D-Objekt weitergegeben, die perspektivische Darstellung ist sogar dann perfekt, wenn Sie das Objekt extrem skalieren.

Möglich macht diese beeindruckende erweiterte Realität ein Blatt Papier, der so genannte „Global Marker“. Er lässt sich unmittelbar in „eDrawings“ ausdrucken und wird dort hingelegt, wo das virtuelle Objekt erscheinen soll. Auf dem Marker ist eine Positionierungsmatrix für die X- und Y-Achse abgebildet, die App erkennt über das Kamerabild die perspektivische Verzerrung des Markers und damit die räumliche Position der Kamera. Das eingeblendet 3D-Objekt wird dann nahezu in Echtzeit angepasst.

 

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